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Am Devils-head
Nase rann das Blut in schweren, dunklen Tropfen; der Atem ging scharf pfeifend und ließ die Blutstropfen zischen. Da konnte es kein Wort weder der Empörung noch des Mitleides geben; da mußte nur schnell, schnell geholfen werden, ohne einen einzigen Augenblick zu zaudern.
»Die starken Keile hinein!« gebot ich. »Und zwar oben und auch unten! Macht rasch; macht rasch! Wir brauchen noch mehr Keile als hier liegen. Heraus mit den Messern und Tomahawks!«
Während ich dies rief, hatte ich auch schon einen Keil in den Spalt gesteckt und trieb ihn durch Hiebe mit dem eisenbeschlagenen Kolben meines Bärentöters ein. Jetzt konnte man die Kameraden schaffen sehen! Tomahawks hatten bloß Winnetou und Schahko Matto; das war aber genug. Abgestorbene Bäume standen einige in der Nähe. Die Spähne flogen; es wurden wie im Handumdrehen neue, stärkere Keile fertig. Mein Bärentöter und Hammerdulls alte Gun, deren Kolben stark mit Bandeisen umwunden war, wurden als Schlägel gebraucht. Kurz und gut, es waren kaum zwei Minuten vergangen, so hatten wir den Spalt so weit erweitert, daß wir Old Wabble herausziehen konnten. Wir legten ihn auf die Erde und befreiten ihn von dem Knebel, was wir eigentlich schon früher hätten thun sollen, in der Aufregung aber vergessen hatten.
Er blieb zunächst ohne Bewegung liegen und stieß einen Schwall geronnenen Blutes aus dem Munde; dann folgte ein heller, dünner Blutstrahl nach. Die Brust erweiterte sich; wir hörten einen tiefen, tiefen Atemzug. Hierauf öffneten sich die Augen; sie waren dunkelrot gefärbt. Und nun, nun kam etwas, was ich in meinem ganzen Leben nicht vergessen werde, nämlich ein Schrei, aber was für ein Schrei! Ich habe Löwen und Tiger
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