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Am Devils-head
Hölle mit allen ihren Teufeln wühlt mir schon im Leibe! Mr. Shatterhand, Mr. Shatterhand, Ihr seid ein gläubiger, ein frommer Mann. Ihr müßt, Ihr müßt es wissen: Giebt es einen Gott?«
Ich legte ihm die Hand auf die Stirn und antwortete:
»Ich schwöre nie; heut und hier schwöre ich bei meiner Seligkeit, daß es einen Gott giebt!«
»Und ein Jenseits, ein ewiges Leben?«
»So wahr es einen Gott giebt, so wahr auch ein Jenseits und ein ewiges Leben!«
»Und jede Sünde wird dort bestraft?«
»Jede Sünde, welche nicht vergeben worden ist.«
»Oh Gott, oh Allerbarmer! Wer wird mir meine vielen, vielen, schweren Sünden vergeben? Könnt Ihr es thun, Mr. Shatterhand; könnt Ihr?«
»Ich kann es nicht. Bittet Gott darum! Er allein kann es.«
»Er hört mich nicht; er mag von mir nichts wissen! Es ist zu spät, zu spät!«
»Für Gottes Liebe und Barmherzigkeit kommt keine Reue zu spät!«
»Hätte ich früher auf Euch gehört, früher! Ihr habt Euch Mühe mit mir gegeben. Ihr habt recht gehabt: Das Sterben währt länger, viel, viel länger als das Leben! Fast hundert Jahre habe ich gelebt; nun sind sie hin, hin wie ein Wind; aber diese Stunde, diese Stunde, sie ist länger als mein ganzes Leben; sie ist schon eine Ewigkeit! Ich habe Gott geleugnet und über ihn gelacht; ich habe gesagt, daß ich keinen Gott brauche, im Leben nicht und im Sterben nicht. Ich Unglücklicher! Ich Wahnsinniger! Es giebt einen Gott; es giebt einen; ich fühle es jetzt! Und der Mensch braucht einen Gott;
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