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Am Devils-head
daß ihr euch um den roten Spitzbuben nicht kümmern werdet.«
Wir hatten uns einen Spaß machen wollen; als ich jetzt aber den Gefangenen genau betrachtete, ließ ich diesen Gedanken sogleich fallen. Ja, es war Kolma Puschi, und es wäre die größte Rücksichtslosigkeit von uns gewesen, wenn wir ihn nicht sofort befreit hätten, denn er war in einer Weise gefesselt, welche ihm große Schmerzen bereiten mußte. Ein Blick von mir hin zu Winnetou genügte, diesen von meiner Absicht zu verständigen. Wir stiegen alle von den Pferden und hobbelten sie an. Während wir dies thaten, hatten die Weißen ihre Gewehre weggelegt und sich wieder niedergesetzt. Ich trat nahe an sie heran, den Stutzen in der Hand, und sprach die Frage aus:
»Wißt Ihr genau, Gentlemen, daß Euch dieser Mann bestohlen hat?«
»Natürlich! Wir haben ihn dabei erwischt,« antwortete der vorige Sprecher.
»Well, so wollen wir uns Euch vorstellen. Ich heiße Old Shatterhand. Hier steht Winnetou, der Häuptling der Apatschen, und - - - «
»Winnetou?!« rief der Mann aus. »Alle Wetter! Da bekommen wir ja einen hochberühmten Besuch! Ihr seid uns willkommen, sehr willkommen! Setzt Euch nieder, Mesch'schurs! Setzt Euch nieder, und sagt, ist das der Henrystutzen, den Ihr da in den Händen habt, Mr. Shatterhand? Und auf dem Rücken der Bärentöter?«
»Ihr scheint von meinen Gewehren gehört zu haben. Ich will Euch sagen, Sir, daß ihr mir ganz gut gefallt; nur eins gefällt mir nicht!«
»Was?«
»Daß Ihr diesen Indianer gebunden habt.«
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