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Im Kui-erant-yuaw
»Wenn Ihr da recht habt, werden sie uns freilich nachkommen, und da können wir uns nur in acht nehmen, daß sie uns nicht ausfindig machen.«
»Bin ganz und genau derselben Ansicht. Ihr jedenfalls auch, Mr. Shatterhand?«
»Nein,« anwortete ich.
»Ihr denkt, sie kommen nicht hinter uns her?«
»Oh doch! Sie haben zwei Gründe, uns zu folgen.«
»Zwei? Ich weiß nur einen, nämlich die Bonanza. Ihr nehmt wohl auch an, daß sie noch heut an die Existenz dieses Placer glauben?«
»Ja. Diese Menschen halten sich trotz aller ihrer Dummheit für sehr klug, und da wir sie nicht extra darüber ausgelacht haben, daß sie dieser Täuschung Glauben schenkten, sind sie noch vollständig überzeugt, daß die Bonanza wirklich existiert.«
»Aus diesem Grunde werden sie uns also folgen. Und der zweite Grund?«
»Die Rache natürlich.«
»Ja, richtig. Es wird in ihnen wie in Siedetöpfen kochen; daran hatte ich nicht gedacht. Sie werden sich darum mit aller Macht auf unsere Fährte legen und sich alle Mühe geben, uns einzuholen.«
»Was ihnen aber nicht gelingen wird!«
»Nicht? Wohl weil wir bessere Pferde haben als sie?«
»Erstens das. Und zweitens wird eine geraume Zeit vergehen, ehe sie vom Spring aufbrechen können. Das ist ja selbstverständlich.«
»Ja, es wird lange dauern, ehe es einem von ihnen gelingt, sich von den Riemen zu befreien und auch die andern loszumachen.«
»Auf die Squaw, welche allerdings nicht gefesselt ist, können sie sich da nicht verlassen. Wenn sie die auf-
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