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Im Kui-erant-yuaw
uns im hohen Walde, herrliche Tannen hüben und drüben, vor und hinter uns. Wir mochten uns wohl eine Viertelstunde in seinem Schatten befunden haben, als uns ein Reiter entgegenkam, ganz in leichtes Leinen gekleidet und mit einem sehr breitrandigen Sombrero auf dem Kopfe. Der Sombrero ist überhaupt in Colorado sehr beliebt.
Der Mann war jung, wohl nicht viel über zwanzig Jahre alt. Als er uns erblickte, hielt er sein Pferd an; sein scharfer Blick schien uns taxieren zu wollen. Bewaffnet war er nur mit einem Messer im Gürtel. Kurz ehe wir ihn erreichten, grüßte er uns:
»Good day Gents! Möchte fragen, wohin ihr wollt?«
»Bergauf,« antwortete ich.
»Wie weit?«
»Wissen es nicht genau. Wohl bis es dunkel wird und wir einen guten Platz zum Lagern finden.«
»Ihr seid Weiße und Rote. Darf ich eure Namen wissen?«
»Warum?«
»Weil ich Hilfe suche und sie nur bei Gentlemen finden kann.«
»So seid Ihr bei den richtigen Leuten. Ich heiße Old Shatterhand, und - - - «
»Old Shatterhand?« unterbrach er mich schnell. »Ich denke, Ihr seid tot!«
»Tot? Wer sagt das?«
»Der, welcher Euch gestern abend erschossen hat.«
»Ah! Wo ist der Kerl?«
»Bei uns.«
»Ja, wo ist denn nun das?«
»Sollt es gleich erfahren, Sir. Wenn Ihr der Seid, auf den diese Leute geschossen haben, so kann ich mich
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