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Im Kui-erant-yuaw
Jetzt könnt ihr die Hände niederthun; aber wer aufsteht, bekommt die Kugel!«
Jetzt schob ich Apanatschka und Holbers, welche mir im Wege standen, auf die Seite und trat vor. Da ertönte der Schreckensruf.
»Alle Teufel! Old Shatterhand!«
Es war Spencer. Er hatte mich bei Mutter Thick nicht gekannt, gestern aber, als er auf mich geschossen hatte, seinen Gefährten meinen Namen genannt; jetzt nannte er ihn wieder. Woher wußte er ihn? Diese Frage war jetzt nebensächlich; die Hauptsache war der Mann selbst. Ich sagte in strengem Tone zu ihm:
»Ja, die Toten stehen auf. Ihr hattet schlecht gezielt.«
»Gezielt - - - ? Ich - - - - ?« fragte er.
»Versucht nicht, zu leugnen; es hilft Euch nichts! Könnt Ihr Euch besinnen, mit welchen Worten Ihr bei Mutter Thick in Jefferson City Abschied von mir nahmt?«
»Ich - - weiß - - - nicht - - - - mehr,« stammelte er.
»So will ich Eurem Gedächtnisse zu Hilfe kommen. Ihr sagtet: >Auf Wiedersehen! Dann aber hebst du die Arme in die Höhe, Hund!< Heut ist das Wiedersehen; wer aber hat sie hochgehalten, Ihr oder ich?«
Er antwortete nicht und sah vor sich nieder. Sein Gesicht sah aus wie dasjenige einer Bulldogge, welche Prügel bekommen hat.
»Heut rechnen wir freilich ganz anders ab als damals, wo Ihr nur die Zeche und ein zerbrochenes Glas zu berichtigen hattet,« fuhr ich fort. »Ihr habt mich verwundet; das kostet Blut.«
»Ich hab nicht auf Euch geschossen,« behauptete er.
Da zog ich den Revolver, richtete ihn auf ihn und sagte:
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