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Im Kui-erant-yuaw
Er sah den Revolver wieder auf sich gerichtet. Solche rohe, gewaltthätige Menschen besitzen gewöhnlich nicht den wahren Mut. Er hätte sich denken können, daß ich nicht schießen würde, selbst wenn er leugnete; aber die Feigheit preßte ihm das Geständnis aus:
»Er wollte dem Sohne des Schmiedes nach.«
»Warum?«
»Weil er glaubte, dieser werde Leute holen.«
»So ist er auch nicht fort, kurz ehe wir kamen?«
»Nein.«
»Sondern wann?«
»Gleich, als der Boy weg war.«
»Zu Fuße?«
»Nein; er holte sein Pferd, weil der Boy auch nicht zu Fuße fort war.«
»Nach welcher Richtung ist er fort?«
»Wir haben nicht aufgepaßt.«
»Well; die Sache wird sich bald aufklären, denke ich.«
Ich ging hinaus, um Treskow zu instruieren, für den Fall, daß der »General« zurückkommen sollte. Bei ihm stand der Schmiedssohn, der aus Vorsicht nicht mit hineingegangen war. Von links her kam ein Mädchen gegangen. Auf sie zeigend, fragte ich den Boy:
»Wer ist das?«
»Meine Schwester,« antwortete er.
»Welche sich vor diesen Rowdies versteckt hatte?«
»Ja.«
»Die muß ich fragen.«
Als sie herangekommen war, sagte ihr der Bruder, daß sie sich nun, weil wir da seien, nicht mehr zu fürchten brauche, und ich erkundigte mich:
»Wo habt Ihr gesteckt, Miß?«
»Drüben im Walde,« antwortete sie.
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