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Im Kui-erant-yuaw
wie Ihr denkt, lieber Hammerdull. Ihr müßt in Betracht ziehen, daß wir dabei das Leben riskieren.«
»Ob wir es riskieren oder nicht, das bleibt sich gleich, wenn er es uns nur nicht nimmt. Ich schlage also vor, daß wir uns jetzt mit - - - «
»Mein Bruder Hammerdull mag uns folgen, ohne etwas vorzuschlagen,« unterbrach ihn Winnetou, indem er aufstieg und weiterritt.
»Welch ein großer Fehler!« brummte der Kleine mißmutig, indem er sich auf seine alte Stute schwang. »Haben das Nest so schön vor uns liegen und lassen die Eier drin! Was sagst du dazu, Pitt Holbers, altes Coon?«
»Daß das gefährliche Eier sind, lieber Dick. Lassen wir sie drin!« antwortete der Lange.
»Gefährlich? Möchte wissen! Ein Grizzly ist ein Grizzly, weiter nichts!«
Mir that es auch leid, dieses »Nest« liegen lassen zu müssen, ohne die Eier, wie er sich ausdrückte, ausnehmen zu dürfen; aber Winnetou hatte recht. Wenn wir auch nicht grad das Leben gewagt hätten, so muß man bei einer Begegnung mit dem grauen Bären auf einen Unfall doch immer gefaßt sein, und ich hatte an meiner Wunde schon genug!
Kurz, nachdem wir die jenseitige Höhe erreicht hatten, gelangten wir an den Rand einer jener Lichtungen, welche in den Rocky- Mountains »Parks« genannt werden. Dieser Park lief wohl zwei englische Meilen lang auf der Höhe hin und war durchschnittlich eine halbe Meile breit. Einzelne schattige Bäume oder Baumgruppen und boskettartig verteiltes Strauchwerk gaben ihm das Aussehen eines künstlich angelegten Geheges. Vom jenseitigen Rande an senkte sich der Wald allmählich wieder in ein breites Thal hinab.
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