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Im Kui-erant-yuaw
Jetzt erschien er. Wir sahen erst seinen Kopf über das Gesträuch ragen, und dann erblickten wir ihn und sein Pferd in voller Gestalt. Es war ein Utah- Indianer, und zwar ein Häuptling; er hatte zwei Adlerfedern in dem Haarschopfe stecken. Sein Pferd - - -
Mein Himmel! Sein Pferd - - - ! Ja, sah ich denn recht? Das war ja ganz genau, Haar für Haar, das Pferd, welches ich damals dem Häuptling der Komantschen aus dem Kaam- kulano entführt und später Old Surehand geschenkt hatte! Winnetou stieß mich an und sagte leise:
»Uff! Dein Komantschenpferd! Das Pferd unsers Bruders Surehand!«
»Ja, es ist es; es ist es ganz gewiß!« antwortete ich ebenso leise.
»Wenn sie ihn gefangen und getötet hätten!«
»Dann wehe ihnen! Kennst du diesen Roten?«
»Ich kenne ihn. Es ist Tusahga Saritsch (* Utahsprache: Schwarzer Hund.), der Häuptling der Utahs vom Capote- Stamme. Ich habe ihn schon mehrmals gesehen.«
»Was für ein Krieger?«
»Nicht tapfer, sondern falsch und voller Hinterlist.«
»Wollen warten und seine Krieger sehen!«
Der Häuptling war vorüber. Nun kamen seine Leute, nach Indianerart, einer hinter dem andern. Wir zählten zweiundfünfzig Mann. In ihrer Mitte ritt auf einem alten Klepper - - - Old Surehand, an den Händen gefesselt und mit den Füßen an das Pferd gebunden.
Wie war er in die Hände der Utahs gefallen? Das fragten wir uns natürlich. Er sah leidend, aber keineswegs niedergeschlagen aus. Es war anzunehmen, daß
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