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Kolma Putschi
»Hältst du dieses Camp nicht für sicher?«
»Für einen einzelnen nicht; da ihr aber so zahlreich seid, daß ihr Wachen ausstellen könnt, habt ihr nichts zu befürchten.«
Ich hätte dieses Gespräch gern fortgesetzt; er verhielt sich aber so einsilbig, daß ich davon abließ, ihn zu animieren. Natürlich fragte er, wohin wir wollten. Als er erfuhr, daß der Park von San Louis unser Ziel sei, wurde er noch schweigsamer als vorher; das konnte uns weder auffallen noch beleidigen. Im wilden Westen ist der Mensch selbst gegen gute Bekannte vorsichtiger als anderswo. Nur Dick Hammerdull war unzufrieden, daß von diesem fremden Indianer so wenig zu erfahren war; er wollte mehr erfahren und fragte ihn in seiner vertraulichen Weise:
»Mein roter Bruder hat gehört, daß wir von Kansas heraufgekommen sind. Dürfen wir nun wissen, woher er gekommen ist?«
»Kolma Puschi kommt von daher und von dorther; er ist wie der Wind, der alle Wege hat,« lautete die unbestimmte Antwort.
»Und wohin wird er von hier aus gehen?«
»Dahin und dorthin, wohin sein Pferd die Schritte lenkt.«
»Well! Ob dahin oder ob dorthin, das ist ja ganz egal; das bleibt sich vollständig gleich; aber man muß doch wenigstens wissen, wohin das Pferd zu laufen hat! Oder nicht?«
»Wenn Kolma Puschi es weiß, ist es genug.«
»Oh! Ich brauch es also nicht zu wissen?«
»Nein.«
»Das ist sehr aufrichtig; das ist nicht nur aufrichtig, sondern sogar grob! Meinst du nicht auch, Pitt Holbers, altes - - - «
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