|
|
|
| |
Kolma Putschi
vor allen Dingen erfahren, ob die Hoffnungen, welche Ihr uns gemacht habt, in Erfüllung gehen können.«
»Warum sollten sie das nicht können!«
»So wendet Euch an Winnetou, schwatzt aber nicht so lange mit Old Shatterhand! Der Apatsche ist doch wohl der Mann, den wir brauchen!«
»Nur langsam, Cox, langsam! Wir haben soviel Zeit, daß Ihr das wohl erwarten könnt.«
Also Cox hieß der Mann, welcher am Baume stand! Ich vermutete, da er von Kansas und den dortigen guten Geschäften gesprochen hatte, daß die Leute, welche uns überfallen hatten, zu den Tramps gehörten, denen wir da unten so geflissentlich ausgewichen waren. Cox war sehr wahrscheinlich der Anführer dieser Truppe und von Old Wabble veranlaßt worden, mit ihm zu reiten, um uns zu verfolgen - unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen, das war noch zu erfahren. Ich hatte, wie sich später zeigte, mit diesen Vermutungen das Richtige getroffen.
Unsere Lage war eine schlimme. Die Kerls, in deren Händen wir uns befanden, waren mehr zu fürchten als die heruntergekommenste Indianerhorde. Und von uns allen war ich derjenige, welcher die schlechtesten Aussichten hatte. Ich sollte hier ermordet werden und war vollständig überzeugt, daß, wenn nicht ein für mich günstiger Umstand eintrat, Old Wabble seine Drohung ausführen werde. Mein Leben hing diesmal an einem Haare.
Cox näherte sich dem Apatschen und sagte zu ihm:
»Mr. Winnetou, die Sache ist nämlich die, daß wir ein Geschäft mit Euch haben. Hoffentlich weigert Ihr Euch nicht, darauf einzugehen!«
Winnetou sah ebenso wie ich ein, daß Schweigen nicht am Platze sei. Wir mußten uns über die Absichten
|
|
|
| |
|