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Kolma Putschi
»Pshaw! Es stirbt sich nicht so leicht!«
»Winnetou hat nie den Tod gefürchtet!«
Nach allem, was ich von Euch gehört habe, glaube ich das. Aber es handelt sich dieses Mal nicht nur um Euch, sondern um alle Eure Begleiter. Old Shatterhand muß sterben; das ist nicht zu ändern, weil wir es Old Wabble versprochen haben; aber Euch und die andern könnt Ihr dadurch retten, daß Ihr uns ein gutes Placer entdeckt.«
»Ist das fest bestimmt?«
»Ja.«
»Werdet Ihr uns Wort halten?«
»Ich gebe Euch mein Wort darauf!«
»Das Bleichgesicht mag warten; ich werde überlegen!«
Winnetou schloß zum Zeichen, daß er nachdenken wolle, die Augen. Es trat eine Pause ein. Er kannte Goldlager, ja; aber selbst die ärgste Drohung hätte ihn nicht vermocht, eines zu verraten. Er mußte die Tramps täuschen und sich willig zeigen. Es galt für ihn zweierlei: erstenss mich, dessen Tod eine fest beschlossene Sache war, zu retten und zweitens Zeit zu gewinnen, um einen für unsere Befreiung günstigen Umstand abzuwarten.
»Nun, wann bekomme ich Antwort?« fragte Cox, als ihm die Pause zu lang wurde.
»Die Bleichgesichter werden kein Gold bekommen,« sagte Winnetou, indem er die Augen wieder aufschlug.
»Warum? Du weigerst dich also, ein Placer zu verraten?«
»Nein.«
»Wie habe ich das zu verstehen? Du weigerst dich nicht, und doch werden wir nicht bekommen, was wir suchen! Das ist ein Widerspruch!«
»Es ist kein Widerspruch. Winnetou weiß nicht nur
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