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Kolma Putschi
Shatterhand, nachdem wir ihn so glücklich erwischt haben, nicht wieder her.«
»Ihr sollt ihn ja nicht hergeben!«
»Doch!«
»Nein!«
»Das denkt Ihr nur; ich aber verstehe mich besser darauf. Glaubt Ihr denn wirklich, ihn mit hinauf nach der Bonanza zu bringen?«
»Natürlich!«
»Fällt ihm nicht ein!«
»Möchte doch sehen, wie er es anfangen wollte, sich zu weigern!«
»Sich weigern? Daran denkt er mit keinem Atem. Aber fliehen wird er, ausreißen!«
Da schlug Cox ein lautes Gelächter auf und rief:
»Ausreißen, uns ausreißen! Habt ihr es gehört, ihr Leute, ein Mann, der unser Gefangener ist, soll uns entfliehen, soll ausreißen können!«
Sie stimmten alle in sein Lachen ein; Old Wabble aber schrie zornig:
»Wie dumm ihr seid, die ihr mich dumm genannt habt, das ist doch kaum zu sagen! Wenn ihr euch einbildet, diesen Kerl festhalten zu können, so könnt ihr mir unendlich leid thun! Der zersprengt mit seinen Fäusten eiserne Ketten, und wenn er mit Gewalt nichts ausrichtet, so legt er sich auf die List, in welcher er der größte Meister ist.«
»Eiserne Ketten haben wir nicht und brauchen wir nicht; lederne Riemen sind besser, viel besser! Und List! Ich möchte den Menschen sehen, der zwanzig solchen Männern, wie wir sind, durch List entkommt! Und wenn er es noch so pfiffig anfängt, vierzig Augen bewachen ihn; was da das eine nicht sieht, das sieht das andere.
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