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Kolma Putschi
Shatterhand reitet mit uns, und wenn Ihr ihn auch nur so wenig verletzen solltet, daß ein Ritz in seiner Haut entsteht, lauft Ihr die Himmelsleiter hinan, auf die Ihr ihn stellen wolltet!«
»Ihr droht mir mit dem Tode! Ist das die Kameradschaft, von der Ihr redet?«
»Ja, das ist sie! Oder ist es kameradschaftlich von Euch, daß Ihr uns um die Bonanza bringen wollt?«
»Nun gut, so muß ich mich fügen, doch nicht, ohne daß ich eine Bedingung stelle.«
»Welche?«
»Ich will dann, wenn die Bonanza gefunden wird, auch an ihr Teil haben; th'is clear!«
»Well! Einverstanden! Ihr seht also, daß wir es gut mit Euch meinen!«
»Das könnt Ihr auch, denn wenn Ihr solche Klumpen Gold bekommt, so habt Ihr das niemand als nur mir zu verdanken. Uebrigens werde ich mich wegen Shatterhand nicht auf Euch, sondern auf mich selbst verlassen.«
Und sich zu mir wendend, fuhr er in sehr höhnischem Tone fort:
»Ich habe nämlich ein vortreffliches Mittel, Euch von der Flucht abzuhalten.«
Er deutete auf den Henrystutzen und den Bärentöter und fügte hinzu:
»Ohne diese Gewehre reißt Ihr uns sicherlich nicht aus! Ich kenne Euch und weiß, daß Ihr sie auf keinen Fall aufgebt. Ich habe sie ja schon einmal besessen, leider nur für kurze Zeit. Nun sind sie für immer mein!«
»Wie lange wird dieses >immer< dauern?« fragte ich.
»So lange ich lebe, natürlich!«
»Das würde eine sehr kurze Zeit sein, denn ich nehme mit Sicherheit an, daß der Tod ganz nahe hinter
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