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Kolma Putschi
»Also wirklich gar nichts! Eigentlich hast du da recht, lieber Pitt, denn wenn der Mann ein Tramp ist, halte ich das Schweigen auch für viel besser; aber ich bin nun einmal ein neugieriger Kerl, und ich gestehe dir aufrichtig, daß es mir schwer fällt, den Mund zu halten.«
»Was sind das für geheimnisvolle Redensarten?« fragte da der Tramp. »Stehen sie etwa mit mir, mit meinem Namen in Verbindung?«
»Wie es scheint, ja.«
»Wie so?«
»Sagt einmal, ob es in Eurer Familie noch ähnliche Bibelnamen giebt?«
»Es giebt noch einen.«
»Welchen?«
»Joel.«
»Uff! Wieder einer von den Propheten! Euer Vater scheint ein sehr frommer, bibelfester Mann gewesen zu sein! Oder etwa nicht?«
»Nicht daß ich wüßte. Er war ein sehr gescheiter Kerl, der sich von den Pfaffen nichts weismachen ließ, und ich bin nach ihm geraten.«
»So war aber wohl Eure Mutter eine gläubige Frau?«
»Leider ja.«
»Warum leider?«
»Weil sie mit ihrem Beten und Plärren dem Vater das Leben so verbittert hat, daß er sich gezwungen sah, es sich durch den Brandy zu versüßen. Es ist eben unmöglich, daß ein kluger Mann es bei einer Betschwester aushalten kann; er läßt sie daheim sitzen und geht in das Wirtshaus. Das ist ja das beste, was er thun kann!«
»Ah! Er hat es sich wohl so lange versüßt, bis es ihm zu süß wurde?«
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