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Kolma Putschi
»Pitt, wie ich gehört habe. Pitt Holbers. Das ist ganz - - ah, ah!«
Er hielt inne. Ich hörte ihn halblaut durch die Zähne pfeifen, und dann fuhr er hastig fort:
»Pitt, Pitt, Pitt - - - so hieß doch auch der junge, der Cousin, den die Mutter zu sich nahm und - - - Thunder- storm! Wär es denn möglich? Ist dieser ewig lange Mensch hier vielleicht jener kleine Pitt?«
»Er ist's! Endlich habt Ihr die Hand an der richtigen Thürklinke! Das hat viel, sehr viel Mühe und Arbeit gekostet, ehe Ihr darauf gekommen seid! Ihr dürft Euch auf Eure Klugheit nichts einbilden!«
Diese Beleidigung überhörend, rief der Tramp:
»Was? Wirklich? Du bist der dumme Pitt, der sich für uns alle immer so gutwillig von der Mutter prügeln ließ? Dem diese Stellvertretung endlich so wehe that, daß er die Flucht ergriff?«
Pitt mochte nur mit dem Kopfe nicken; ich hörte kein Wort.
»Das ist doch toll!« fuhr sein Vetter fort. »Und jetzt sehe ich dich als unsern Gefangenen wieder!«
»Den ihr ermorden wollt!« fügte Hammerdull hinzu.
»Ermorden? Hm! Davon wollen wir jetzt nicht reden. Erzähle mir jetzt lieber, Pitt, wo du damals hingelaufen bist und was du seit jener Zeit bis jetzt getrieben hast! Ich bin neugierig darauf!«
Pitt hustete einige Male und sagte dann, ganz und gar nicht in der trockenen Weise, in welcher er sonst zu sprechen pflegte:
»Ich begreife nicht, wie ich dazu komme, von Euch du genannt zu werden. Das duldet man doch nur von Gentlemen, nicht aber von Menschen, welche ihre Ehre, ihre Reputation so weit von sich geworfen haben, daß sie
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