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Kolma Putschi
»Wer ist der Kerl?« fragte der alte Cow- boy. »Ich kenne ihn nicht.«
»Ich auch nicht,« antwortete Cox.
»Werden ja sehen, wenn wir bei ihm sind!«
Old Wabble war an seiner ungeheuer hagern und langen Gestalt und noch mehr an seinem weit herabhängenden weißen Haar, von welchem er freilich gestern die Hälfte durch das Feuer verloren hatte, schon von weitem zu erkennen. Als wir näher kamen, erkannte der Medizinmann auch uns. Er wußte zunächst nicht, ob er fliehen oder bleiben solle, als er aber sah, daß wir gefesselt waren, schrie er vor Freude förmlich auf:
»Old Shatterhand, Winnetou, Schahko Matto und - und und - - « er wollte den Namen seines angeblichen Sohnes doch nicht nennen - - »und ihre Kerls, alle gebunden! Das ist ja ein wunderbares, ein ganz wunderbares Ereignis, Mr. Cutter! Wie hat sich das zutragen können? - Wie habt Ihr das zustande gebracht?«
Jetzt hatten wir ihn erreicht, und da fragte Old Wabble:
»Wer seid Ihr denn eigentlich, Sir? Ihr kennt mich? Es ist mir zwar, als ob ich Euch auch kennen sollte, aber ich kann mich nicht besinnen.«
»Denkt doch an den Llano estacado!«
»Wo und wie und wann denn da?«
»Als wir Gefangene der Apatschen waren.«
»Wir! Wer ist da gemeint?«
»Wir Komantschen.«
»Was? Wie? Ihr zählt Euch zu den Komantschen?!«
»Damals, ja, aber jetzt nicht mehr.«
»Und sagtet soeben, daß Ihr jetzt nichts zu fürchten hättet?«
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