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Kolma Putschi
Daß ich sie hier in Banden sehe, ist zehn Jahre meines Lebens wert. Welch eine Augenweide für mich! Darf ich sie einmal genau betrachten, Mr. Cutter?«
»Warum nicht? Seht sie Euch so lange an, wie es Euch gefällt!«
Der Medizinmann ritt nahe an den Osagen heran, lachte ihm in das Gesicht und sagte:
»Das ist Schahko Matto, der so viele Jahre lang vergeblich getrachtet hat, uns zu entdecken! Armer Wurm! Du, und solche Leute fangen, wie wir beide waren und noch heute sind! Dazu reicht ja doch dein armseliges bißchen Hirn nicht aus! Das war doch ein famoser Streich damals, nicht? So viele und dabei so billige Felle zu kaufen, das ist wohl nie wieder einem Menschen gelungen!«
»Mörder! Dieb!« knirschte ihn der Häuptling an. »Hätte ich meine Hände frei, so erwürgte ich dich!«
»Das glaube ich gern. Würge nur zu, und ersticke selbst daran!«
Nun wendete er sich an Treskow:
»Das ist wohl der famose Polizist, von dem mir der Cowboy sagte, daß er in der Stube sitze? Alberner Kerl! Wonach schnüffelst du denn eigentlich? Lächerliche und vergebliche Arbeit! Nur noch einige Wochen, und es ist alles verjährt. Darum kommen wir wieder. Merkst du das nicht?«
»Laßt diese Wochen vorübergehen!« antwortete Treskow. »Ihr taucht zu zeitig auf, Monsieur Thibaut.«
»Mille tonnerre! Ihr kennt meinen Namen? Ist die Polizei denn plötzlich allwissend geworden? Ich gratuliere, Sir!«
Er ritt zu Apanatschka hin, warf ihm ein kurzes
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