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Kolma Putschi
zusammengewunden und sich um den Kopf gelegt. Jetzt kam sie zurück, lenkte ihr Pferd zum ersten, besten Tramp, der ihr der nächste war, und sagte, nach dem Kopfe deutend:
»Siehst du, das ist mein Myrtle- wreath! Dieses Myrtle- wreath hat mir mein Wawa Derrick aufgesetzt!«
Da vergaß der frühere Komantsche mich und eilte auf sie zu, aus Angst, daß sie durch ihre Reden eines seiner Geheimnisse verraten könne. Ihr mit der Faust drohend, rief er ihr zu:
»Schweig, Verrückte, mit deinem Unsinn!« Und sich an die Tramps wendend, erklärte er: »Das Weib ist nämlich wahnsinnig und redet Dinge, welche einem auch den Kopf verdrehen können.«
Er erreichte bei ihnen seinen Zweck, hatte seine Aufmerksamkeit aber dann gleich auf einen andern, nämlich auf Apanatschka zu wenden. Dieser hatte bis jetzt die schon beschriebene Ruhe und Unbeweglichkeit einer Bildsäule bewahrt; nun aber ritt er, als er die Squaw sprechen hörte, zu ihr hin und fragte sie:
»Kennt mich Pia (* Komantsche: >Meine Mutter<, vom Sohne angeredet.) heut? Sind ihre Augen offen für ihren Sohn?«
Sie sah ihn traurig lächelnd an und schüttelte den Kopf. Dennoch fuhr Tibo taka sofort auf Apanatschka los und herrschte ihm zu:
»Was hast du mit ihr zu reden? Schweig!«
»Sie ist meine Mutter,« antwortete Apanatschka ruhig.
»Jetzt nicht mehr! Sie ist eine Naiini, und du hast den Stammverlassen müssen. Ihr geht einander nichts mehr an!«
»Ich bin Häuptling der Komantschen und laß mir von einem Weißen, der sie und mich betrogen hat, nichts befehlen. Ich werde mit ihr sprechen!«
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