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Schahko Matto
Wären wir nicht durch die Fährte auf das Wäldchen aufmerksam gemacht worden, so hätte keiner von uns diese Lanze bemerkt. Sie mußte jedem entgehen, der nicht ganz nahe am Wäldchen vorüberkam. Als, Dick Hammerdull von ihr hörte, sagte er:
»Ich kann sie nicht sehen; aber wenn es wirklich so ein Spieß ist, wie ihr denkt, so weiß jedermann, daß Lanzen nicht auf Bäumen wachsen. Es muß also ein Zeichen sein!«
»Das Zeichen eines Dakota,« nickte Winnetou.
»So ist es eine Dakota- Lanze?« fragte der Dicke im höchsten Grade erstaunt.
»Ja; nur weiß ich noch nicht, von welchem Volke der Dakota.«
»Ob Volk oder nicht, das bleibt sich ganz egal! Es ist schon überhaupt ein staunenswertes Wunder, daß es Augen giebt, die auf eine Meile hin diese Lanze als Spieß erkennen können. Die Hauptsache ist die Frage, ob wir etwas mit ihr zu schaffen haben.«
Da diese Worte an mich gerichtet waren, so antwortete ich:
»Sie kann uns natürlich nicht gleichgültig sein. Es giebt außer den Osagen hier keine Dakota, und weil wir wissen, daß die Osagen jetzt die Kriegsbeile ausgegraben haben und diese Lanze ein Zeichen für irgend jemand bildet, so versteht es sich ganz von selbst, daß wir die Bedeutung dieses Zeichens kennen lernen müssen.«
»So reiten wir hinüber?«
»Ja.«
»So kommt!«
Er wollte seine alte Stute in Bewegung setzen; ich griff ihm aber in die Zügel und warnte:
»Wollt Ihr Eure Haut zu Markte tragen? Die
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