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Schahko Matto
dergleichen Obliegenheiten am liebsten in seine eigene Hand, und man hatte auch allen Grund, sie ihm zu überlassen, da er im Anschleichen und Kundschaften ein geradezu unerreichbarer Meister war. Wir trieben unsere Pferde, nachdem wir abgestiegen waren, in das Gebüsch bis an den Bach, wo sie trinken konnten, und setzten uns da nieder, um auf die Rückkehr des Apatschen zu warten. Seine Abwesenheit konnte, falls wirklich Osagen in dem Wäldchen waren, mehrere Stunden dauern; doch war höchstens eine halbe vergangen, als er wieder bei uns erschien und uns meldete:
»Ein Bleichgesicht sitzt unter dem Baume der Lanze und wartet auf die Rückkehr eines roten Kriegers, welcher einen halben Tag lang dort gewesen und dann fortgeritten ist, um Fleisch zu machen.«
Mir genügten diese Angaben, welche den großen Scharfsinn des Apatschen bestätigten, vollständig. Dick Hammerdull aber, dem sie nicht ausführlich genug erschienen, erkundigte sich:
»Ist der Häuptling der Apatschen mitten drin im Wäldchen gewesen?«
Winnetou nickte. Der Dicke fuhr fort:
»Er hat also keinen Indianer gesehen?«
Winnetou schüttelte den Kopf.
»Wer mag wohl der Weiße sein, welcher unter dem Baume sitzt?«
»Old Wabble,« antwortete der Apatsche kurz.
»Donner und Doria! Was mag der alte Cowboy dort wollen?«
Winnetou zuckte die Achsel; dann fragte Hammerdull weiter:
»Was für ein Indianer ist es wohl, auf den Old Wabble wartet?«
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