|
|
|
| |
Schahko Matto
beide geritten oder vielmehr gejagt sind, so werdet Ihr Euch nicht wundern, wenn ich Euch sage, daß wir nur noch zwei Meilen (* Englische.) haben, bis wir am Ziele sind.«
»Well - wenn wir es finden und bei dieser ägyptischen Sonnen- , Mond- und Sternenfinsternis nicht darüber hinausreiten!«
»Habt keine Sorge, lieber Dick! Ich kenne mich hier aus.«
»Ob Ihr Euch auskennt oder nicht, das ist ganz einerlei, das ist sogar ganz egal, wenn Ihr Euch nur zurechtfindet!«
Ich sprach zu ihm mit großer Sicherheit; es mußte sich bald zeigen, ob ich mir nicht zu viel zugetraut hatte. Es galt, ein langgestrecktes, breites, muldenförmiges Thal zu durchqueren; wenn wir nicht auf dasselbe trafen, hatten wir uns verritten. Schon wollte ein Zweifel in mir aufsteigen, da begann der Boden sich ziemlich rasch zu senken. Wir stiegen ab und führten, der Senkung folgend, unsere Pferde. Unten angekommen, setzten wir uns wieder auf, ritten quer über die Mulde und dann drüben die Lehne hinauf. Nun konnte ich in frohem Tone sagen:
»Wir sind so genau und richtig geritten, als ob wir den hellsten Sonnenschein hätten. Jetzt noch fünf Minuten lang Galopp über eine glatte, ununterbrochene Ebene, und wir stoßen mit der Nase grad an das Wara- tu.«
»Bitte, nehmt die Eurige dazu, Sir! Ich habe meine Nase zu ganz andern Zwecken im Gesicht. Uebrigens freue auch ich mich unendlich, daß wir bei diesem Mangel aller Laternen nicht an den Nordpol geraten sind. Es giebt Gebüsch am Wara- tu?«
»Viel, und sogar einige Bäume.«
|
|
|
| |
|