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Schahko Matto
»Reiten wir ganz hinan?«
»Um diese Frage beantworten zu können, muß ich erst rekognoszieren. Wenn es nicht so finster wäre, hätte ich Euch mit den Pferden da hinter uns in der Thalmulde lassen und mich allein mühsam anschleichen müssen. Ihr seht, wie gut für uns das Gewitter ist, welches den Himmel ganz bedeckt hat und nun bald losbrechen wird. Es ist, als ob es sich bloß wegen uns zusammengezogen hätte. Reiten wir jetzt langsamer; wir müssen nun sehr vorsichtig sein!«
Wir zügelten unsere Pferde und waren dann kaum noch eine Minute weitergeritten, so zuckte grad vor uns ein Wetterleuchten über den Horizont, bei welchem wir ein scheinbar lang gezogenes Buschwerk sahen, dem wir uns auf vielleicht fünfhundert Schritte genähert hatten.
»Wir sind am Ziele,« sagte ich, indem ich aus dem Sattel stieg. »Die Pferde mögen sich legen. Ihr bleibt bei ihnen zurück und nehmt hier meine Gewehre.«
»Wollen wir ein Zeichen verabreden, oder werdet Ihr mich sicher finden, Sir?« erkundigte sich Hammerdull.
»Habe ich das Wara- tu gefunden, so finde ich Euch auch. Ihr seid ja dick genug!«
»Jetzt macht Ihr die schlechten Witze, Mr. Shatterhand. Nun habt Ihr das schöne Wara- tu vor Euch. Stoßt mit der Nase an!«
Ich gab meinem Pferde mit der Hand das Zeichen, sich zu legen; es gehorchte, ebenso die Stute Hammerdulls. Dann schritt ich vorsichtig auf die Büsche zu.
Man denke sich eine schüsselförmige, mit Wasser ziemlich gefüllte Vertiefung von vielleicht fünfzig Meter Durchmesser, rings von teils dicht, teils einzeln stehenden Sträuchern umgeben, aber zwischen dem Wasser und dem Gesträuch einen ziemlich breiten, buschfreien Ring, der sich
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