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Schahko Matto
So schnell mir diese Gedanken kamen, so schnell wurden sie ausgeführt. Ich schob mich aus dem Gesträuch zurück, stand auf und eilte zu Hammerdull.
»Auf mit den Pferden!« gebot ich ihm. »Setzt Euch auf Eure Stute! Kommt!«
»Was ist los?« fragte er. »Müssen wir fort?«
»Die Osagen haben einen Gefangenen, den ich kenne und den ich befreien muß.«
»Heavens! Wer ist's, Mr. Shatterhand?«
»Das später; kommt nur, kommt!«
Mein Rappe sprang auf mein Zeichen auf, ich nahm ihn beim Zügel und zog ihn fort. Hammerdull hatte sich trotz seiner Dickheit schnell in den Sattel geschwungen und folgte mir. Ich führte ihn nicht dorthin, wo ich gewesen war, sondern genau nach dem Außenpunkte des Gebüsches, welcher hinter Apanatschkas Rücken lag.
»Wartet hier! Ich bringe noch ein Pferd.«
Mit diesen Worten schnellte ich mich wieder fort. Ich mußte mich beeilen, denn die Befreiung des Gefangenen hatte zu geschehen, noch ehe der Büffeltanz, welcher die ganze Aufmerksamkeit der Osagen in Anspruch nahm, zu Ende war. Ich lief nach der andern Seite zu dem Rotschimmel, löste ihn von den Pflöcken und wollte mit ihm fort. Er weigerte sich, blieb stehen und schnaubte laut. Das konnte mir und meinem Vorhaben gefährlich werden. Glücklicherweise wußte ich, was ich zu thun hatte, ihn mir willig zu machen.
»Eta, kavah, eta eta!« schmeichelte ich ihm, indem ich ihm den fischglatten Hals streichelte.
Als er die bekannten Laute hörte, gab er sofort den Widerstand auf und ging mit mir. Als ich mit ihm bei Hammerdull ankam, zuckte der erste Blitz über den Himmel und krachte der erste Donnerschlag. Nun aber
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