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Schahko Matto
schnell, sehr schnell, sonst wird der Tanz wegen des Gewitters eher beendet!
»Haltet auch dieses Pferd, welches der befreite Gefangene besteigen wird,« forderte ich den Dicken auf, »sobald ich komme, gebt Ihr mir meine Gewehre!«
»Well! Bringt ihn nur erst, und bleibt nicht selber stekken!« antwortete er.
Wieder leuchtete der Blitz, und wieder krachte der Donner. Ich drang so rasch und doch so leise wie möglich in das Gebüsch, warf mich zu Boden und schob mich unten an der Erde fort. Noch währte der Tanz, den jetzt alle Osagen mit einem lauten, in der Fistel gebildeten »Pe- teh, Pe- teh, Peteh!« (* >Büffel, Büffel, Büffel!<) begleiteten, wobei sie taktmäßig in die Hände klatschten. Da konnten sie das Rauschen der Zweige nicht hören; ich kam also sehr rasch vorwärts und viel schneller hinter den Gefangenen, als ich es für möglich gehalten hatte. Ich sah kein einziges Auge auf ihn gerichtet; auch er sah wahrscheinlich dem Tanze zu. Um seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, berührte ich zunächst seinen Unterschenkel. Er zuckte leicht zusammen, doch nur für einen Augenblick.
»Go- oksch!« (* >Paß auf!< ) sagte ich so laut, daß er es trotz des Gesanges, sonst aber weiter niemand, hören konnte.
Er senkte den Kopf - ein nur mir bemerkbares Nicken, zum Zeichen, daß er meine Hand gefühlt und mein Wort verstanden habe. Er war mit drei Riemen an den Baum gefesselt; einer war um seine Fußgelenke und den Stamm, ein zweiter um seinen Hals und den Stamm geschlungen, während man ihm mit dem dritten die nach rückwärts um den Baum gezogenen Hände zusammengebunden hatte. Grad so wie jetzt hinter
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