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Schahko Matto
»Er scheint mir nicht antworten zu wollen; fragt Ihr ihn doch einmal, Mr. Shatterhand!«
»Das würde auch vergeblich sein,« erwiderte ich.
»Warum?«
»Versteht Ihr denn nicht, was er meint? Er kann nicht hören.«
Da ging dem Dicken ein Licht auf. Er zog den Mund breit, ließ ein lustiges Lachen hören und sagte:
»Well! So hat er wohl auch zwölf Frauen und zweimal zwanzig Söhne und Töchter wie Ihr?«
»Sehr wahrscheinlich!«
»Da will ich mich nur in acht nehmen, daß ich nicht auch noch taub werde, sonst hören wir alle drei nichts mehr! Es geht so schon still genug hier zu. Habt Ihr nichts für mich zu thun, Sir, damit mir die Zeit nicht gar so lange wird?«
»Doch. Steigt hinauf, und schaut nach Winnetou aus! Ich möchte es gern vorher wissen, wenn er kommt.«
»Ob Ihr es wißt oder nicht, das ist ganz egal; aber ich werde es Euch sagen.«
Er ging, und nun, als er sich entfernt hatte, schien Apanatschka wenigstens eine Bemerkung für nötig zu halten, um kein für ihn ungünstiges Urteil in mir aufkommen zu lassen. Er ließ einen verächtlichen Blick über den Gefangenen streifen und sagte:
»Die Söhne der Osagen sind keine Krieger; sie fürchten die Waffen tapferer Männer und fallen nur aber wehrlose Leute her.«
»Ist mein Bruder wehrlos gewesen?« fragte ich.
»Ja. Ich hatte nur ein Messer bei mir, weil mir jede weitere Waffe verboten war.«
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