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Schahko Matto
»So geleite er uns zu seinen Pferden! Ich habe ihm sehr Wichtiges zu berichten.«
Schahko Matto hatte diese Worte gehört; ich fing einen triumphierenden Blick auf, den er auf mich warf, und ließ infolgedessen die Bemerkung hören:
»Die Pferde befinden sich auf der andern Seite; wir werden aber gleich hier unten lagern.«
Der scharfsinnige Winnetou ahnte sofort, daß es sich um eine Heimlichkeit handle; er warf einen kurzen Blick in mein Gesicht und ließ dann ein befriedigtes Lächeln um seine Lippen spielen. Der Häuptling der Osagen aber machte mir in barschem Tone die Bemerkung:
»Old Shatterhand wird erfahren, was geschehen ist, und mich in kurzer Zeit freilassen müssen!«
Ich antwortete nicht und stieg in die Vertiefung hinab. Die andern folgten mir, indem Hammerdull und Holbers die Pferde der beiden Indianer führten. Dabei hörte ich, daß der Dicke zu seinem langen Busenfreunde sagte:
»Also bei euch ist etwas sehr Wichtiges passiert, Pitt Holbers, altes Coon?«
»Wenn du denkst, daß es wichtig ist, so hast du es erraten,« lautete die Antwort.
»Ob erraten oder nicht, das bleibt sich gleich. So wichtig ist es aber jedenfalls nicht wie das, was - - «
»Laßt das Plaudern!« unterbrach ich ihn. »Ehe die Reihe, zu reden, an Euch ist, sind vorher schon noch andere da!«
Er merkte, daß er im Begriffe gestanden hatte, einen Fehler zu begehen, und fuhr sich mit dem Handrücken über den Mund. Auf dem Grunde des Einsturzes angekommen, banden wir die Gefangenen von den Pferden, legten sie auf den Boden und setzten uns zu ihnen nieder.
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