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Schahko Matto
Winnetou, welcher nicht wissen konnte, womit ich hinter dem Berge hielt, warf mir heimlich einen fragenden Blick zu, worauf ich die Aufforderung an ihn richtete:
»Mein Bruder lasse mich das Wichtige wissen, was er mir mitzuteilen hat!«
»Soll ich mit offenem Munde sprechen?«
Er meinte damit, ob er ohne alle Rücksicht auf das, was ich noch zu verschweigen hatte, reden könne.
»Ja,« nickte ich. »Hoffentlich ist es nichts Unangenehmes, was geschehen ist!«
Was ich erwartet hatte, das geschah: Old Wabble fiel schnell und in höhnischem Tone ein:
»Sehr unangenehm sogar, höchst unangenehm für Euch! Wenn Ihr etwa glaubt, uns noch immer sehr fest und sicher in den Händen zu haben, so irrt Ihr Euch gewaltig!«
»Pshaw! « lachte ich. »Die Karten stehen für uns ja noch besser als vorher!«
»Wieso?«
»Wir haben heut einen Gefangenen mehr als gestern!«
»Und Ihr meint, das sei vorteilhaft für euch? Laßt Euch doch von Winnetou sagen, wie die Sachen stehen!«
Der Apatsche überwand in diesem Falle einmal seinen Stolz, indem er in wegwerfendem Tone sagte:
»Der alte Cowboy hat ein Gift auf seiner Zunge; ich will ihn nicht hindern, es über uns auszuspritzen.«
»Ja, es ist ein Gift, und zwar ein solches, an dem ihr alle zu Grunde gehen werdet, wenn ihr uns nicht sofort die Freiheit gebt; th'is clear!«
»Unnütze Redensart, um uns bange zu machen!« lachte ich.
»Lacht immerhin! Das Lachen wird euch gleich vergehen, wenn ihr hört, was während eurer glorreichen Ab-
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