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Schahko Matto
»Moralisch, ja, aber gerichtlich nicht.«
»Well! Ist also Schahko Matto zu bestrafen?«
Er wand sich hin und her und rief zornig aus:
»Ihr seid der schlimmste Advokat, mit dem es ein Richter zu thun haben kann! Ich mag von der Sache gar nichts mehr wissen!«
»Nur langsam, langsam, Mr. Treskow! Ich bin strenger, als Ihr glaubt. Wenn wir auch die Absicht nicht bestrafen können, so bin ich doch dafür, daß wir Präventivmaßregeln ergreifen, welche der Strafe geschwisterlich ähnlich sind.«
»Das läßt sich freilich hören! Was schlagt Ihr vor?«
»Jetzt noch nichts. ich bin nicht der einzige, der da zu sprechen hat!«
»Sehr richtig!« stimmte da Dick Hammerdull schnell bei.
»Irgend eine Belohnung muß der Rote bekommen; das versteht sich doch ganz von selbst! Meinst du nicht auch, Pitt Holbers, altes Coon?«
»Hm, wenn du denkst, daß er einen tüchtigen Klapps verdient hat, so sollst du recht haben, lieber Dick,« antwortete der Lange.
»So laßt uns beraten, was wir mit ihm thun!« schlug Treskow vor, indem er, seine strengste Miene zeigend, sich niedersetzte.
Hochinteressant war das Spiel der Gesichtszüge, mit welchem Schahko Matto unsern Meinungsaustausch verfolgt hatte. Es war ihm kein Wort entgangen, und so wußte er, in welcher Weise ich mich seiner angenommen hatte. Sein erst so finster blickendes Auge ruhte jetzt mit einem ganz andern, fast freundlichen Ausdrucke auf mir; es war klar, daß er Dankbarkeit gegen mich empfand. Mir konnte das freilich gleich sein, denn per-
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